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Reisen in Hotels in Zeiten des Corona-Virus?

Auch in Zeiten des Corona-Virus reisen Gäste in Hotels. Romantik ist mit seinen Hotels in Deutschland, Österreich, in die Schweiz, Südtirol, Belgien, Holland, an den Küsten, in den Bergen, auf dem Land und in den Städten vertreten.

Als Gastgebern kommt Hoteliers überall eine besondere Verantwortung zu. In Hotels wird Hygiene immer großgeschrieben, in den Küchen, auf den Zimmern und in den Öffentlichen Bereichen.

Bei Romantik empfehlen wir unseren Hotels, strenge Hygienemaßnahmen derzeit noch einmal zu intensiveren. Die Gesundheit von Gästen und Mitarbeitern steht für uns an oberster Stelle. Mit Blick auf das Coronavirus empfehlen wir bei Romantik zahlreiche Maßnahmen, um Reisende, Gäste und Mitarbeiter bestmöglich zu schützen. Hierzu zählen der Einsatz von desinfizierenden Reinigungsmitteln, eine Erhöhung der Reinigungsintervalle und Informationen über die offiziellen Hygiene- und Präventionstipps in den öffentlichen Bereichen. Zudem sollten viruzide Desinfektionsmittel zur Verfügung gestellt werden.

Abhängig vom Ort verspüren wir auch in Deutschland eine Betroffenheit in den Hotels. Die Auswirkungen bei den Privatreisenden halten sich in Grenzen. Viele Romantik-Hotels liegen in derzeit weniger betroffenen Regionen.

Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen haben viele Hotels in Südtirol allerdings die Wintersaison frühzeitig beendet.

Die Begründung für die Absage liest sich wie folgt: „Als Gastgeber und Botschafter Südtirols tragen wir eine besondere Verantwortung gegenüber unseren Gästen, unseren Mitarbeitern und unseren Mitbürgern. Die Gesundheit der Menschen hat für uns oberste Priorität“, sagte Manfred Pinzger, HGV. Und fügte hinzu: „Mit unserer Initiative gehen wir noch über die staatlichen Verordnungen hinaus. In dieser Krise ist jeder Einzelne von uns gefragt, alles zu tun, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Unseren Betrieben empfehlen wir, sich zu bemühen, den Gästen im Rahmen der Möglichkeiten Ausweichtermine anzubieten und bei Stornierungen möglichst kulant entgegenzukommen.“

In Deutschland macht sich derzeit eine andere Bewegung breit: „Ich reise trotzdem“, posten Menschen auf Facebook und in anderen Netzwerken und zeigen eine Banderole um ihre Profilbilder.

Die Präsidentin der deutschen Kultusministerkonferenz, Stefanie Hubig, hält aktuell eine Verschiebung der Ferientermine für nicht notwendig.

Hysterie sei, wenn es um den Urlaub oder das Reisen in Hotels in Zeiten des Corona-Virus gehe, sicherlich ein schlechter Ratgeber, heißt es überall. Andererseits gibt es die berechtige Angst der Menschen, die zuweilen von Auflagen oder Klickzahlen getriebenen Medien geschürt wird. Er sei nur ein schlecht rasierter Fußballtrainer mit einer Baseball-Kappe, sagte Jürgen Klopp, und weigerte sich eine „Expertenmeinung“ zum Coronavirus abzugeben. Das sollten seiner Meinung nach die echten Experten die übernehmen.

Was rät das Auswärtige Amt?

Reisende sollten sich bei Reisen in Ausbruchsgebiete in die Krisenvorsorgeliste des Amtes eintragen und sich während des Aufenthalts über die Lage im Land auf dem Laufenden halten, zum Beispiel über die Sicher Reisen App des Amtes.

In Deutschland ist gerade "Grippesaison", die Symptome ähneln einer Infektion mit Coronaviren. Daher sollten sich Reisende möglichst frühzeitig gegen Grippe impfen lassen, um unnötige Corona-Verdachtsfälle zu vermeiden.

Wie für alle Menschen gilt auch für Touristen: Sie sollten regelmäßig und richtig die Hände waschen und diese generell aus dem Gesicht fernhalten.
In Ausbruchsgebieten sollte man in der Öffentlichkeit Schutzmasken tragen.
Bei Fieber, Husten oder Atemschwierigkeiten sollte man einen Arzt kontaktieren und auf eine Reise in ein Ausbruchsgebiet hinweisen.

Vor Antritt der Reise sollte man sich bei der Vertretung des jeweiligen Landes nach aktuellen Einreise- und möglichen Quarantänebestimmungen erkundigen - und nach Einreisesperren, falls man vorher in einem Risikogebiet war.

Weitere Informationen finden Reisende im Merkblatt COVID-19 sowie auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts und der WHO als auch der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Wie kann man sich schützen?

Wie bei Influenza und anderen akuten Atemwegserkrankungen schützen eine gute Handhygiene, richtiges Husten und Niesen sowie Abstand zu Erkrankten halten auch vor einer Übertragung des neuen Coronavirus. Diese Maßnahmen sind auch in Anbetracht der Grippewelle angeraten. Auch auf Händeschütteln sollte verzichtet werden. Generell sollten Menschen, die an einer Atemwegserkrankung leiden, nach Möglichkeit zu Hause bleiben.
Beim Husten oder Niesen sollte möglichst kein Speichel oder Nasensekret in die Umgebung versprüht werden. Sich beim Husten oder Niesen die Hand vor den Mund zu halten, wird oft für höflich gehalten. Aus gesundheitlicher Sicht aber ist dies keine sinnvolle Maßnahme: Dabei gelangen Krankheitserreger an die Hände und können anschließend über gemeinsam benutzte Gegenstände oder beim Hände schütteln an andere weitergereicht werden.

Um keine Krankheitserreger weiterzuverbreiten und andere vor Ansteckung zu schützen, sollten Erkrankte die Regeln der sogenannten Husten-Etiquette beachten, die auch beim Niesen gilt: Halten Sie beim Husten oder Niesen mindestens einen Meter Abstand von anderen Personen und drehen Sie sich weg.

Niesen oder husten Sie am besten in ein Einwegtaschentuch. Verwenden Sie dies nur einmal und entsorgen es anschließend in einem Mülleimer mit Deckel. Wird ein Stofftaschentuch benutzt, sollte dies anschließend bei 60°C gewaschen werden.
Und immer gilt: Nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten gründlich die Hände waschen!
Ist kein Taschentuch griffbereit, sollten Sie sich beim Husten und Niesen die Armbeuge vor Mund und Nase halten und ebenfalls sich dabei von anderen Personen abwenden.

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