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"Tote Oma" als Zwischengang

"Tote Oma" als Zwischengang mit confierten Kartoffeln, gebratener Blutwurst, geschmorten Äpfeln und sautierten Perlzwiebeln.

Ein Rezept von Küchenchef Philipp Liebisch aus dem FreiWerk-Restaurante "20zwanzig" im Romantik Hotel FreiWerk in Stolberg. 

Zutaten

Confierte Kartoffeln

  • 250 gr Butter
  • 2 Kartoffeln
  • 2 Stiele Thymian
  • 1 Prise Salz

Gebratene Blutwurst

  • Blutwurst vom Metzger um die Ecke
  • Olivenöl zum Anbraten

Geschmorte Äpfel

  • 2 Äpfel
  • 50 ml Apfelsaft
  • 2 Stiele Thymian
  • 20 gr braunen Rohrzucker
  • 1 Schuss Apfelessig
  • 10 Nelken

Sautierte Perlzwiebeln

  • 150 gr frische Perlzwiebeln
  • 2 EL Honig
  • 1/4 Chili

Zubereitung

  1. 1.
    Die Kartoffeln schälen, in Scheiben schneiden und mit einem runden Ausstecher ausstechen.
    Die ausgestochenen Kartoffeln in Butter und Thymian auf kleiner Flamme confieren (schmoren) bis diese weich sind.
  2. 2.
    Apfel schälen und mit einen Kugelausstecher ausstechen. Rohrzucker karamellisieren, mit einem Schuss Apfelessig und dem Apfelsaft ablöschen, Thymian und Nelken dazu geben, einmal aufkochen bis sich der Zucker aufgelöst hat. Die Apfelkugeln in die warme Flüssigkeit legen und ziehen lassen.
  3. 3.
    Perlzwiebeln schälen und mit dem Honig und der klein geschnittenen Chili farblos anschwitzen.
    Blutwurst in Scheiben schneiden, in Mehl wälzen und in Olivenöl anbraten (Vorsicht die Rotwurst wird sehr weich).
  4. 4.
    Nun kann alles angerichtet werden. Auf die Kartoffelscheiben die Perlzwiebeln legen und auf die Blutwurst eingelegten Äpfel.

    Dieses Gericht ist ein toller Zwischengang. Das Süß-Säuerliche des Apfels passt perfekt zu dem herben Geschmack der Blutwurst und dem Nussigen der Kartoffel. Es sind alle Zutaten des Originals in anderer Form vertreten, statt des Sauerkrautes kam nur der Apfel dazu, der die Säure wieder mitbringt.

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