Header

Romantik Blog

Peggy Guggenheim Museum

Tag 1

Morgens. Kunst und Museen – daran ist in Venedig kein Vorbeikommen. Beginnen wir damit: Das Peggy-Guggenheim-Museum, die Gallerie d’arte und Ca’ Pesaro sind bekannt für ihre Sammlungen. Beeindruckend sind aber auch Fresken und Gemälde, die es oft kostenlos in den vielen Kirchen Venedigs zu sehen gibt. Tipp: San Nicolò dei Mendicoli oder Basilica dei Frari (Tizian-Grab). Wenn das Dauerstaunen müde macht: kurz mal im Parco Savorgnan relaxen.

Markt Venedig

Mittags. Eintauchen in das typische Venedig. Die Strada Nuova, das jüdische Ghetto und das Uni-Viertel sind noch weitgehend authentisch. Hier laden viele kleine Bars und Trattorien zu einem Snack zwischendurch ein. Lassen Sie sich treiben und mischen sich unter die Menschen, atmen Sie den Duft der Stadt und wandeln auf den Spuren des Krimi- und TV-Helden Commissario Brunetti durch Venedig. Nicht verpassen: Auf ein Gläschen in einem der traditionellen Bacari (Weinschänken) einkehren.

Glasbläser

Abends. Vor dem Abendessen noch ein Besuch auf der GlasbläserInsel Murano. 20 Minuten dauert die Überfahrt mit dem Wasserbus. Wir kommen nicht zu spät und erhaschen noch einen Blick in eine der zahlreichen Werkstätten, wo das weltbekannte Murano-Glas mundgeblasen wird. In Venedig kann die Suche nach einem Restaurant zur Herausforderung werden. Anwerber und Schilder mit „Tourist Menue“ bleiben unbeachtet, dafür finden wir im „I Figli delle Stelle“ (Giudecca) eine entspannte Atmosphäre, tolles Essen samt grandioser Kulisse.

Sonnenaufgang Markusplatz

Tag 2

Morgens. Frühaufsteher haben Venedig (fast) für sich alleine. Mit einem der ersten Vaporettos (Linie 1, ab 5.01 Uhr alle 20 Minuten) von P. de Roma den Canale Grande entlang über Rialto bis San Marco fahren. Wunderschön ist die pittoreske Kulisse im Morgenlicht. Anschließend wird es Zeit für einen Espresso im Caffè Florian am Markusplatz. Ein Museum, nicht bloß ein Café aus dem Jahr 1720. Schreiben Sie Ihre Gedanken in ein Reisetagebuch, so wie Charles Dickens, Goethe, Rousseau, die hier schon ihren Kaffee tranken.

Accademia Brücke

Mittags. Zeit zum Shoppen. Bei der Accademia-Brücke gibt es viele typische kleine Geschäfte. Ein echtes Juwel ist der Palazzo Fondaco dei Tedeschi. Im 13. Jh. als Handelshaus deutscher Kaufleute erbaut, hat es sich in ein Luxuskaufhaus verwandelt. Tipp: Blick von der Dachterrasse über den Kanal wandern lassen. Weiter zum Campo San Tomà, dort den Handwerkern bei der Herstellung der typischen venezianischen Masken zusehen – und ein solches Kunstwerk erwerben.

Cocktail Venedig

Abends. Keine Lust auf ein fulminantes Dinner? Wir entscheiden uns für eine ehrliche Pizza auf dem Campo Santa Margherita. Später lassen wir den Erlebnistrip in einer klassischen Bar ausklingen. Einen ausgezeichneten Prosecco gibt es im Hotel Danieli. Und Harry’s Bar, in der schon Ernest Hemingway zu Gast war, serviert einen legendären Bellini. Tragen die Füße noch? Dann lassen wir uns von der morbiden Stimmung der beleuchteten Gassen einfangen und schlendern zu unserem Nachtdomizil – Arrividerci.

Kommentar schreiben

Kommentare

Diese Seite wurde noch nicht kommentiert.

RSS-Feed für Kommentare zu dieser Seite RSS-Feed für alle Kommentare