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SCHWEIZER WEIHNACHTSBRÄUCHE

Neben gemeinsamen weihnachtlichen Aktivitäten mit der ganzen Familie, wie das gemeinsame Kerzen herstellen und verzieren, oder das Schmücken des Weihnachtsbaums mit Kerzen, Kugeln oder Äpfeln, gibt es auch in der Schweiz besondere Weihnachts- und Adventsbräuche, die noch heute von Groß und Klein gelebt werden. Häufig haben diese Bräuche keinen christlichen Ursprung, sondern gehen auf heidnische Bräuche und frühere Traditionen zurück. Entdecken Sie die faszinierenden Schweizer Traditionen zur besinnlichen Jahreszeit und tauchen Sie ein in die Schweizer Kultur.


KLAUSEN-JAGEN & NÜNICHLINGLER
In einigen Schweizer Regionen hat das Vertreiben von Winterdämonen eine lange Tradition. Am Rigi in Küssnacht findet traditionell zu Nikolaus das sogenannte Klausen-Jagen statt. Dieses vorchristliche Winterritual vertreibt böse Geister und Winterdämonen mit lärmenden Geräuschen. Dieses Ritual wird angeführt von den sogenannten Geislechlepfer, die mit schlagenden Bändern die Geister vertreiben. Diesen folgen tänzelnd, mit bis zu zwei Meter hohen und bis zu 20 Kilogramm schweren bunt gestalteten, beleuchteten Nikolausmützen, den sogenannten Iffelen, die Iffelenträger. Am Ende des Zuges verteilt der Samichlaus – die Schweizer Bezeichnung für Nikolaus – mit seinem Schmutzli, dem Knecht Ruprecht, Krapfen, Dörrfrüchte und Nüsse an die Zuschauer.

Auch im Kanton Baselland finden Winterdämonen keinen Unterschlupf. Hier werden sie an Heiligabend durch die sogenannten Nünichlingler und ihre Glocken vertrieben. Nünichlingler sind in lange, dunkle Mäntel gekleidete Männer mit zylindrischen, schwarzen Kopfbedeckungen, die bis zu zwei Meter hoch sein können. Der vorderste der Gruppe, der sogenannten Bäsemaa, trägt einen in Ruß geschwärzten Lappen an einer Stange und neugierige Zuschauer riskieren mit einem Rußfleck bedeckt zu werden.

Hotel-Tipp:
Unweit vom Schweizer Berg Rigi in Küssnacht liegt das Romantik Hotel Beau Rivage in Weggis direkt am Ufer des Vierwaldstättersees. Das Hotel verwöhnt mit einer leicht mediterranen Küche und klassischer französischer Haute Cuisine. Im beheizten Gartenschwimmbad, im Kristallsalz-Whirlpool sowie im Aroma-Dampfbad ist für einen erholsamen Aufenthalt inmitten idyllischer Natur gesorgt.

ESCALADE
Mit der Escalade gedenken die Genfer in der Adventszeit traditionell der Verteidigung ihrer Stadt gegen die Savoyer. Auch wenn der ursprüngliche Gedanke des Umzugs keinen direkten Bezug zu Weihnachten hat, sorgen die vielen Lichter und Fackeln dennoch für eine besinnliche, weihnachtliche Stimmung in der Stadt und ein festliches Ambiente.

Hotel-Tipp:
Nur 15 Kilometer von Genf entfernt begrüßt das Romantik Hotel Auberge d’Hermance am Genfer See Gäste in charmant eingerichteten Zimmern. Das Romantik Hotel begeistert im Bereich Kulinarik mit drei verschiedenen Restaurantbereichen. Im Hauptrestaurant mit rustikalen Stil, im Wintergarten mit Provence-Ambiente oder auf der mediterranen Terrasse wird jeder Besuch zu einem kulinarischen Erlebnis.

APPENZELLER JAHRESWECHSEL
Im Kanton Appenzell wird der Jahreswechsel sogar zweimal gefeiert: Zum einen nach dem gregorianischen Kalender am 31. Dezember und, zum anderen, nach dem julianischen Kalender am 13. Januar. An beiden Tagen ziehen die Silvesterchläuse, bunt, kunstvoll gekleidet mit geschmückten Hüten, Hauben und Masken, von Haus zu Haus und wünschen allen Bewohnern „es guets Neus“.

Hotel-Tipp:
Appenzeller Gastfreundschaft erleben Sie im Romantik Hotel Säntis in traditionellen Gebäuden mit prächtiger Fassade. Direkt am Landsgemeindeplatz gelegen begeistert das Haus mit toller Lage im Zentrum des Bergdorfes. Genießen Sie die frische regionale Küche und einheimische Spezialitäten in den heimeligen „Landsgmend-Stobe“ und entspannen Sie nach einem ereignisreichen Tag in der Appenzeller Region.

TESSINER BESCHERUNG
Während die meisten Schweizer bereits an den Weihnachtsfeiertagen alle Geschenke auspacken, warten die Kinder im Tessin noch auf Hexe Befana. Der Legende nach wurde sie von den Heiligen Drei Königen aufgefordert, gemeinsam das Christkind besuchen. Schwer beschäftigt, musste sie dies verschieben und konnte jedoch das Christkind auf ihrem Besen nicht finden. Stattdessen beschloss sie alle Kinder zu beschenken und deshalb erhalten die Kinder im Tessin ihre Geschenke von der Hexe Befana in der Nacht vom 5. auf den 6. Januar. Besonders Wagemutige stürzen sich nach alter Tradition zu Ehren der Hexe Befana am 6. Januar in Brissago ins eiskalte Wasser des Lago Maggiore.

Hotel-Tipp:
Mit fantastischer Lage am Lago Maggiore empfängt Sie das Romantik Hotel Castello Seeschloss in Ascona im entzückenden mittelalterlichen Schloss aus dem 13. Jahrhundert. Lassen Sie den Blick über den See schweifen, genießen Sie die Köstlichkeiten im hauseigenen Restaurant und erholen Sie sich umgeben von herrlicher Natur.

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