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Mehr Generationenferien im Trend: Was es zu beachten gibt

Ferien mit Grossmami und Grosspapi liegt im Trend, immer mehr Familien verreisen als drei Generationen. Gemeinsame Ferien mit Eltern, Kindern und Grosseltern bringt Familien zusammen und bietet viele Vorteile.

Denn bei Generationenferien haben Grossmami und Grosspapi endlich wieder die Gelegenheit, sich ausgiebig mit dem Nachwuchs zu beschäftigen, den sie ansonsten vielleicht nur kurz zu bestimmten Anlässen sehen.

Auch in den Ferien können Grosseltern den Enkelkindern vieles bieten, wovon Eltern meist weniger mitbringen: Zeit. Außerdem jede Menge Geduld für endlose Brettspiele, lange Vorlesestunden oder Besuche im Vergnügungspark.

Und auch die Grosseltern profitieren: Die Bindung zu den Enkeln wird enger. Sie können ihr Wissen und ihre eigenen Interessen weitergeben. Beim Bergwandern über Steine und Blumen philosophieren, am See flache Steine über die Wellen schießen oder bei Burgbesichtigungen mit historischem Faktenwissen beeindrucken - und dabei stets auf neugierige Zuhörer stoßen.

Grosseltern können wieder längere Gespräche mit den eigenen Kindern führen. Und die Eltern können - wenn die Grosseltern bereit sind, Babysitter zu spielen - auch mal ohne Kinder ausgehen.

Häufig sind es natürlich auch die Grosseltern, die den Ferien mit ihren Kindern und Enkeln co-finanzieren. Grossmami und Grosspapi sind teilweise finanziell besser gestellt als junge Familien, und es fällt ihnen oft leichter, sich in den Ferien finanziell besonders grosszügig zu zeigen.

Am Ende geht es aber darum, dass die Generationenferien Familien wieder enger zusammenbringt: Gemeinsam Reisen, gemeinsame Erlebnisse und gemeinsamer Genuss bleiben für viele Familien unvergesslich und lange Zeit in Erinnerung.

Reisen als Grossfamilie: Was es zu beachten gibt.

Der neue Reisetrend heißt Grossfamilie. Auch in gerade im „Corona-Jahr“ packen Jung und Alt gemeinsam die Koffer. Doch wenn drei Generationen plötzlich über längere Zeit beieinander sind, gilt es auch, einige Regeln zu beachten, denn zu unterschiedlich sind häufig die Erwartungen.

Damit die Mehr-Generationenferien gelingen, sollten sich alle Familienmitglieder grundsätzlich gut untereinander verstehen. Für den ersten Belastungstest sollten nicht gleich dreiwöchige Ferien gebucht werden – bei Familienreisen-Profis sieht das natürlich anders aus. Ansonsten sind kürzere Reisen, zum Beispiel ein Wochenende, sinnvoll.

Wichtig ist, dass alle Generationen, wissen, was sie in den Ferien erwartet, und das sollte zuvor geklärt sein. Grossmami und Grosspapi passen vielleicht gerne auf die Enkel auf, sind aber nicht unbedingt gerne Dauer-Babysitter. Andererseits können Grosseltern auch enttäuscht sein wenn in den Mehrgenerationenferien eben nicht alles gemeinsam gemacht wird, weil auch die Eltern alleine Zeit mit den Kindern verbringen wollen. Wenn die Grossfamilie reist, braucht jeder seine eigene Zeit und Möglichkeiten zur Entfaltung oder um Ruhe zu finden.

Hilfreich ist es, im Vorfeld die Ferien gemeinsam zu planen und Spielregeln aufzustellen, an die sich alle Reisenden halten sollten, gerade, wenn es um Erziehungsfragen geht. Ausserdem können auch schon vor den Ferien Aufgaben festgelegt werden: Wer ist wofür verantwortlich, wer kümmert sich um welches Detail.

Gleiches gilt für Aktivitäten: Wird im Voraus abgestimmt, welche Aktivitäten in den Ferien gemeinsam und getrennt unternommen werden soll, wissen alle, worauf sie sich einstellen können. Spontanität ist gut und schön, damit der Feriensegen aber gerade hängen bleibt, ist etwas Planung nie verkehrt.

Wichtig ist natürlich auch die gemeinsame Auswahl des Reiseziels, das für alle Generationen etwas bieten sollte. Mit ihrer Vielfalt und der Lage in den Regionen oder Städten, sind die Romantik Hotels in der Schweiz für Familien ein besonders beliebtes Ziel.

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