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#achtsamkeit

Ständig neue Termine, immer in Eile – andere Menschen, Gegenstände oder Gefühle ziehen dabei oft an uns vorbei, ohne, dass wir sie richtig wahrnehmen. Hier ist jedoch ein Entgegenwirken möglich, denn mit einfachen Achtsamkeits-Übungen entschleunigen sie wirkungsvoll Ihren Alltag und beugen damit sogar Krankheiten vor.

Achtsamkeit – Was ist das eigentlich & woher kommt es?

Seine Wurzeln findet die Achtsamkeit in den zweieinhalbtausend Jahre alten sogenannten Satipatthana-Sutta der buddhistischen Lehren. Der Ursprung der Lehren basiert auf den Haltungen der Achtsamkeit und somit bestimmter geistiger Qualitäten. Achtsamkeit ist eine Qualität des menschlichen Bewusstseins und eine besondere Form von Aufmerksamkeit. Im klaren Bewusstseinszustand der Achtsamkeit ist es erlaubt, jegliche innere als auch äußere Erfahrung im gegenwärtigen Moment vorurteilsfrei zu registrieren und auch zuzulassen. Durch die ernsthafte sowie regelmäßige Praxis von Achtsamkeit wird deutlich, dass Glück und Lebensfreude nicht von äußeren Bedingungen abhängig sind. Stattdessen entwickelt sich ein klarer, stabiler Geist, der es selbst in schwierigen Lebenssituationen möglich macht, mit der Kraft seiner inneren Ressourcen verbunden zu sein.

Vorteile von Achtsamkeitsübungen

Die Achtsamkeitspraxis birgt zahlreiche Vorteile, die sogar wissenschaftlich bewiesen wurden. Besonders hilfreich sind die Methoden, um ein klares Verständnis zu sich selbst und seinem eigenen Leben aufzubauen und somit den Zugang zu seinem Inneren zu finden und eigene Grenzen zu erweitern. Außerdem beruhigt und stabilisiert Achtsamkeit den Geist und fördert die Entwicklung der Impulskontrolle. Ein geduldigerer sowie mitfühlender Umgang mit sich selbst und die Selbstakzeptanz werden ebenfalls gefördert und negative Emotionen stattdessen in sinnvolle Kanäle gelenkt.

Im Alltag neigen viele Menschen dazu, ihren Gedanken ständig hinterherzurennen: während wir duschen, denken wir ans Kaffee kochen und das Telefonat, das wir gleich als Erstes im Büro führen müssen. Wir schalten in eine Art Autopilot, der uns durch den Tag steuert, uns aber blind macht für alles, was uns von unserem Gedankenkarussell positiv ablenken könnte. Das löst im Körper negativen Stress aus, der Burnout, Depression, Panikattacken, Schmerzen und Angstzustände zur Folge haben kann. „Achtsamkeit bedeutet in diesem Zusammenhang, den körpereigenen Autopiloten abzustellen, bewusst im Hier und Jetzt zu sein, indem man wahrnimmt, riecht, schmeckt, sieht, hört“, erklärt Lara Drockner, Mitarbeiterin im Spa-Bereich des Romantik- und Wellnesshotels Deimann in Schmallenberg. Hier können die Gäste verschiedene Meditationstechniken lernen, die auch die Selbstheilung unterstützen und sich in den Alltag integrieren lassen. „Alles beginnt mit bewusstem Atmen“, sagt Drockner. „Welche der Achtsamkeitsübungen für die Gäste jeweils funktioniert, ist dabei ganz individuell.“

Mehr Achtsamkeit im Alltag mit 3 einfachen Übungen

Den Stress wegatmen

„Bewusst atmen ist unser Anker in Stress-Situationen!“ verrät Lara Drockner. In schwierigen Situationen sich auf die eigene Atmung zu konzentrieren, entspannt und gibt innere Ruhe. Diese Übung können Sie an fast jedem Ort in Ihren Alltag einbauen: Mit aufrechtem Rücken hinsetzen, Schultern entspannen, eine Hand flach auf den Bauch legen, die Augen schließen. Atmen Sie nun tief durch die Nase ein. Fühlen Sie, wie die Luft in den Körper strömt, sich verteilt und wie sich die Bauchdecke wölbt. Atmen Sie ebenso entspannt aus. Spüren Sie, wie die Luft aus dem Körper strömt, sich die Bauchdecke wieder senkt. Diesen Ablauf zehn Mal wiederholen. „Wir empfehlen unseren Gästen im Romantik Wellnesshotel Deimann eine Erinnerung auf dem Handy einzustellen, so dass sie ein- bis dreimal am Tag an ihren Atem-Anker erinnert werden.“

Achtsam starten

Zu spät aufstehen, ein Sprint ins Bad und zur Kaffeemaschine, um es doch noch halbwegs pünktlich ins Büro zu schaffen – so starten viele Menschen ihren Tag, und häufig zieht sich diese Anspannung bis zum Abend durch. Achtsamkeit am Morgen hilft, den ganzen Tag fokussiert und entspannt zu bleiben. Der achtsame Start lässt sich trainieren: Bleiben Sie nach dem Aufwachen einige Minuten liegen und betrachten Sie die Decke des Raumes: Wie sieht sie aus? Wirft das Licht Schattenmuster? Gibt es Flecken oder Besonderheiten? Setzen Sie sich erst danach auf, strecken sich, fühlen sich in Ihren Körper hinein. An welchen Stellen ist er verspannt? Welche Gedanken und Gefühle steigen in Ihnen auf? Nehmen Sie sie wahr, ohne sie zu bewerten. Jetzt startet Ihr Tag – ruhig und entspannt.

Den Körper scannen

Heilungsprozesse und Entspannung werden angeregt, wenn der eigene Körper häufiger bewusst wahrgenommen wird. „Eine halbe Stunde muss man für einen solchen Body-Scan einplanen“, sagt Lara Drockner. Solch einen bewussten Spaziergang durch den Körper können Sie im Liegen oder Sitzen machen. Wichtig ist, dass Körper und Geist dabei zur Ruhe kommen. Beginnen Sie, ruhig ein- und auszuatmen. Schließen Sie beim Ausatmen die Augen und konzentrieren Sie sich auf die einzelnen Körperregionen – von den Füßen bis zum Kopf. Wie fühlen sich Ihre Zehen an? Wo berühren sie den Boden? Bewegen Sie Zehen und Füße. Was fühlen Sie? Welche Muskeln werden für die Bewegung aktiviert? Das Ziel dieses achtsamen Spaziergangs: Ein tieferes Gespür für das Zusammenspiel von Geist und Körper zu bekommen, Verspannungen abzubauen und stressbedingten Krankheiten vorzubeugen.

Hotel-Tipp:

Das elegante Herrenhaus Romantik Wellnesshotel Deimann begrüßt Gäste bereits seit vier Generationen als führendes Urlaubs- und Wellnesshotel im Sauerland. In stilvollem Ambiente erleben Sie einen abwechslungsreichen Aufenthalt. Hier verschmelzen Naturerlebnis, Wandern, Golf auf dem hauseigenen Golfplatz und natürlich Wellness im großzügigen Wellnessbereich zu einem spannenden Rundum-Programm. Auch kulinarisch werden Gäste vorzüglich in den Restaurants verwöhnt. Im Sternerestaurant Hofstube zaubert Küchenchef Felix Weber saisonale Kreationen.

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